Hochzeiten

Tipps für Hochzeiten

Auf dieser Seite habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die für Hochzeitsfeiern und ähnliche Parties nützlich sein können. Sie können diese Tipps auch als "Checkliste" für Ihre eigene Veranstaltung nutzen.

Braut mit Strauß

Vorwort

In letzter Zeit kommen sie immer mehr in Mode:

Polterhochzeiten

Es gibt nicht viele Vorteile, die man bei dieser Art der Veranstaltung erkennen kann, außer, dass man ein paar Euros spart. Dagegen stehen eine Vielzahl von Nachteilen, die es zu bedenken gilt. Einige möchte ich hier mal kurz erwähnen.

Bei einer Polterhochzeit kommen verschiedene Generationen zusammen:

A: Die "Jugend": Das Brautpaar und seine Freunde
B: Das "Mittelalter": Die Eltern, Onkels, Tanten
C: Das "Alter": Die Großeltern und Urgroßeltern

Es liegt in der Natur der Dinge, dass der Musikgeschmack und die Hörgewohnheiten bei diesen Generationen stark auseinander driften. Während von A nach B, bzw. von B nach C die Unterschiede nicht soooo groß sind, sind sie zwischen A und C sehr gravierend. Bei Musikwünschen von Freunden des Hochzeitspaares kann es durchaus vorkommen, dass Hardrock-Titel, Hip-Hop- oder Dance-Songs gewünscht werden. Diese werden gewöhnlich mit sehr hoher Lautstärke gewünscht. Jetzt kommen wieder die Großeltern ins Spiel. Als Familienangehörige haben sie sehr wohl ein Interesse, der gesamten Feier beizuwohnen. Sehr oft verlassen sie dann aber mit schmerzverzerrtem Gesicht den Veranstaltungsraum. Das muss doch nicht sein!

Feiern Sie Ihre Hochzeit mit Ihrer Familie unter sich, dann gehören solche Katastrophen der Vergangenheit an. Sollten Sie mit Ihren Freunden auch feiern wollen und das Geld reicht für eine zweite Feier, warum nicht? Feiern Sie Ihren Polterabend mit Ihren Freunden (die Eltern und Verwandten dürfen dabei natürlich auch mitfeiern). Hierbei kann dann die Musik auf die jüngeren Gäste ausgerichtet werden, während die Gäste der Hochzeitsfeier ein ihrer Generation angepasstes Musikprogramm erleben dürfen.

Platzierung der Gäste

Wenn Sie Ihre Hochzeitsfeier eher "offiziell" anlegen, gibt es eine feste Sitzordnung für die Ehrengäste. Diese Sitzordnung sieht vor, dass die engsten Verwandten am Tisch des Brautpaares sitzen. Außerdem ist der "beste" Tisch natürlich für diese Gäste reserviert. Hier entsteht oft ein schwerwiegendes Problem, denn oft wird dieser "beste" Tisch direkt bei der Tanzfläche platziert. Hier ist jedoch auch die Lautstärke am höchsten. Das bedeutet: jene Gäste, die am empfindlichsten auf Lautstärke reagieren, haben den lautesten Tisch. Dieser Umstand kann Ihre Party stark beeinträchtigen. Tipp: Achten Sie darauf, dass die älteren Gäste einen möglichst großen Abstand zur Tanzfläche, bzw. den Lautsprechern haben.

Platzierung der Tanzfläche

Idealerweise sollte es im Raum zwei unterschiedlich laute Bereiche geben. Auf der Tanzfläche ist es lauter, bei den Tischen ist es jedoch ganz deutlich leiser. Damit das klappt, müssen beide Bereiche etwas getrennt gelegen sein. Plazieren Sie z.B. die Tische im linken Raumteil und die Tanzfläche im rechten Raumteil. Das klingt banal, aber es gibt auch Veranstaltungen, bei denen die Tische in U-Form aufgebaut sind und die Tanzfläche in der Mitte der Tische. Wenn möglich sollte man das vermeiden. Wenn man doch gezwungen ist, etwa aus Platzgründen die Tische in U-Form aufzustellen, kommt wieder der Punkt "Platzierung der Gäste" zum Tragen. Die "Jungen" nach vorn, die "Alten" nach hinten. Unbedingt vermeiden sollte man auch, für die Tanzfläche und die Tische zwei voneinander getrennte Räume zu wählen. Die einzige Ausnahme besteht, wenn die Trennwand zwischen beiden Räumen eine breite Schiebetür ist, die geöffnet werden kann und damit die Trennwand "verschwinden" lässt. Andernfalls besteht immer die Gefahr, dass der DJ, ähnlich einem Radio-Moderator, keinen direkten Sichtkontakt zum Publikum hat. Dies kann zur Folge haben, dass der "Funke" zum Publikum "nicht überspringt".

Ende der Veranstaltung

Klären Sie genau ab, ob Sie in Ihrem Gastraum tatsächlich so lange feiern können, wie Sie möchten. Es kommt oft vor, dass die Gastgeber am Veranstaltungstag überrascht feststellen, dass nur bis 1 Uhr gefeiert werden kann. Manchmal wird die Veranstaltung auch vom Bedienpersonal regelrecht abgewürgt: Licht an, Stühle zusammenrücken usw. Erkundigen Sie sich vor der Veranstaltung genau, wie lange gefeiert werden kann und bestehen Sie am Veranstaltungstag auf die gemachten Zusagen. Andererseits lohnt es auch nicht, eine Feier unnötig in die Länge zu ziehen. Aufgrund verschiedener Umstände (Gäste, die am selben Tag arbeiten mussten, Gäste, die viel und intensiv während des Abends getanzt haben etc.) kann es passieren, dass nach 1 Uhr "die Luft raus ist". Dann sollte man nicht versuchen, die Feier "künstlich zu verlängern". Davon hat keiner etwas. Gewöhnlich wird kaum mehr etwas verzehrt - also hat auch der Wirt nichts davon. Es wird nicht mehr getanzt  - der DJ oder Unterhalter ist frustriert. Und da oft die letzte Stunde im Gedächtnis bleibt, erinnern sich Ihre Gäste an eine öde, langweilige Party. Vermeiden Sie dies, indem Sie die Party ausklingen lassen, wenn Sie die obigen "Symptome" bemerken. Es ist doch außerdem viel schöner, wenn zum Schluss noch mal ein Stimmungshöhepunkt gesetzt wird und dann die Feier offiziell mit Verabschiedung durch den Gastgeber und den DJ/Unterhalter beendet wird. Ein "Gassenhauer" als letzter Titel bewirkt sehr oft, dass die Gäste auf dem Heimweg diesen Titel auf den Lippen haben und fröhlich trällernd oder pfeifend nach Hause gehen. Was kann es Schöneres geben? Dieser Abend bleibt dann garantiert in positiver Erinnerung.

Lautstärke

Ein großer Teil einer Gesellschaft wird mit Musik in moderater Lautstärke bestritten. Später, wenn es mehr in Richtung Disco-Party geht, wird es ganz deutlich lauter. Titel wie z.B. "Live Is Life" von OPUS machen bei Zimmerlautstärke keinen Spaß. Darüber sollten Sie sich keine Illusionen machen. Wenn man während einer Disco-Runde die Lautstärke wegnimmt, gehen die Gäste von der Tanzfläche, da hilft nichts. Normalerweise ist das auch überhaupt kein Problem.

Manchmal allerdings stellt sich um 22 Uhr heraus, dass der gebuchte Hotelsaal umgeben ist von vermieteten Hotelzimmern und dass die Wände recht hellhörig sind. Das bedeutet, dass ab 22 Uhr nur noch Zimmerlautstärke möglich ist. Das ist für uns kein Problem, allerdings wird die abschließende ultimative Disco-Party deutlich weniger ultimativ ausfallen und ihre Gäste werden enttäuscht sein.

Wir haben immer wieder mit Veranstaltungsräumen zu tun, die für Parties völlig ungeeignet sind. Die Gastwirte wissen dies auch, aber auch ein Gastwirt muss Geld verdienen. Tipp: Bringen Sie vor der Buchung Ihres Hotels oder Ihrer Gaststätte diesen Punkt zur Sprache. Erkundigen Sie sich vor allem in Hotels genau nach den Bedingungen während der Nachtruhe.

Sehr wichtig: Beleuchtung und Raumhelligkeit

Dies ist für eine gelungene Veranstaltung ein sehr wichtiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte. Die Beleuchtung des Raumes bestimmt in hohem Maße die Atmosphäre im Saal. Ab einem bestimmten Zeitpunkt empfiehlt sich gedämpftes, zurückhaltendes Licht. Wenn es zu hell ist, fühlen sich die Gäste zu sehr auf dem Präsentierteller und trauen sich nicht, ausgelassen zu feiern oder gar auf die Tanzfläche zu kommen. Daran kann eine ganze Party scheitern.

Unser Tipp: Irgendwann nach dem "offiziellen Teil" der Feier sollte die Beleuchtung des Saals deutlich gedimmt werden. Auf der Tanzfläche wird das Licht komplett ausgeschaltet und durch dezentes farbiges Licht ersetzt (diese Lichtanlagen bringe ich natürlich mit). Der Vorteil von farbigem Licht ist, dass es nicht so hell und grell ist und außerdem eine gemütliche und fröhliche Atmosphäre erzeugt. Ihre Gäste fühlen sich wohler und es trauen sich mehr Gäste auf die Tanzfläche.

Zeitpläne

Wenn Sie einen Zeitplan für Ihre Feier angefertigt haben, machen Sie sich bereit für eine schlechte Nachricht: Unter den vielen tausend Veranstaltungen, die wir bis jetzt durchgeführt haben, war bislang nicht eine einzige, bei der solch ein Zeitplan auch nur annähernd eingehalten wurde. Fast immer verschieben sich die geplanten Abschnitte deutlich nach hinten. Das Essen dauert fast immer länger als geplant und diverse Darbietungen oder Überraschungen der Gäste sind auch schlecht planbar. Zudem vergisst man leicht, dass zwischen den einzelnen Programmpunkten etwas Zeit benötigt wird, damit sich die Gäste unterhalten können usw. Je größer eine Gesellschaft ist, desto größer ist i.d.R. die Abweichung vom ursprünglichen Zeitplan. Übrigens, es ist gar nicht schlimm, wenn Zeitpläne nicht eingehalten werden.

Eröffnung der Tanzfläche

Weil es gerade um Zeitpläne ging, sei noch angemerkt, dass die Gäste meistens vor einer gewissen Uhrzeit wenig Lust zum Tanzen haben. Während man die Gäste um 18 Uhr quasi mit Gewalt auf die Tanzfläche zerren müsste, geht etwas später alles wie von selbst. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, bedingt durch regionale Bräuche ("Fränkische Hochzeiten" usw.). Ansonsten ist eine gute Faustregel, dass man die Tanzfläche ab 20 Uhr oder später eröffnen kann. Von einer Eröffnung der Tanzfläche vor dem Abendessen ist dringend abzuraten. Die Gäste lassen sich zwar "überreden", zum Eröffnungswalzer an der Tanzfläche präsent zu sein und vielleicht auch noch ein oder zwei weitere Tänze zu absolvieren. Aber das war es dann meistens schon. Sie setzen sich und vertiefen sich wieder in ihre Gespräche. Einen gewissen Stimmungspegel zu erreichen, ist fast unmöglich. Sollte es doch gelingen, ist dieser spätestens beim Abendessen wieder auf dem Nullpunkt. Gute Musik-Titel wurden gespielt, die zu einem späteren Zeitpunkt sicher mehr "Tanz-Erfolg" gehabt hätten. Wiederholungen machen keinen guten Eindruck.

Sommerveranstaltungen

Wenn es sehr warm ist, muss man darauf etwas Rücksicht nehmen. Man benötigt für alles mehr Zeit - die Gäste gehen den Tag etwas gemütlicher an. Oft bekommt der DJ starke "Konkurrenz" durch eine sonnige Terrasse oder einen Biergarten. Hier muss man abwarten, bis die Sonne an Attraktivität verloren hat und die Gäste bereit zum Tanzen sind. Bis es soweit ist, kann man vielleicht einen Lautsprecher nach draußen stellen. In besonders "harten" Fällen kann es passieren, dass der DJ im Saal allein ist und alle Gäste auf der Terrasse sitzen. Wenn jedoch keine Terrasse und kein Garten vorhanden ist und es trotzdem sehr warm ist, darf man die Gäste nicht überfordern. Wer schon ohne zu Tanzen schwitzt und sich Luft zufächelt, wird auf eine schweißtreibende Tanz-Party keine Lust haben. Wenn man ein wenig abwartet, bis es abends etwas kühler wird, geht alles wie von selbst und die Gäste strömen auf die Tanzfläche. Wenn die Tänzer alle zwanzig Minuten eine kurze Pause zum Abkühlen brauchen, ist das eigentlich ein schönes Kompliment für den Discjockey, oder nicht?

Als Faustregel für Sommerveranstaltungen gilt, dass alles etwas länger dauert. Die Tanzfläche wird erst etwas später gestürmt. Des Ende der Veranstaltung verschiebt sich dementsprechend etwas nach hinten.

Wichtig! Sollten Sie eine Freiluftveranstaltung planen, sorgen Sie unbedingt dafür, dass der Musiker für die Technik eine feste Stellfläche und eine Überdachung zur Verfügung hat. Versäumen Sie auch nicht, Ihre Feier in der Nachbarschaft "anzumelden".

Kosten

GEIZ IST GEIL... mag bei vielen Dingen möglicherweise zutreffen, bei der Auswahl des DJ/Unterhalters mit Sicherheit nicht. Ich höre immer mal wieder von Leuten, die bei mir anrufen, um Musik zu buchen "Das ist aber teuer!". Möglich, für den Einen oder Anderen mag mein Preis etwas teuer erscheinen. Das ist er aber nicht. Am Markt orientiert befindet er sich im gesunden Mittelfeld. Für Ihre Feier sollten Sie sich nach einem DJ/Unterhalter aus diesem Preissegment umsehen. Es gibt DJs, die wesentlich teuerer sind. Es kann sein, dass sich dahinter ein Top-DJ verbirgt, in den meisten Fällen ist es aber nicht an dem und es handelt sich lediglich um Abzocke. So traurig wie das ist, auch unter den DJs und Musikern gibt es "Schwarze Schafe". Auch zu billig darf die Musik nicht sein. Ein Profi kann es sich normalerweise nicht leisten, unter Preis zu arbeiten. Also ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich dahinter ein DJ/Unterhalter verbirgt, der das nur hobbymäßig aus Spaß betreibt, am Tage einer "normalen" Arbeit nachgeht und somit den Abend bzw. das Wochenende zur Erholung bräuchte. Wollen Sie so einem Musiker Ihre Feier anvertrauen? Es ist es oft auch so, dass die Musiker, die extrem billig sind, auch von minderer Qualität sind. Auch das dürfte für Ihre Feier "tödlich" sein. Ein solcher Musiker kann selten über positive Empfehlungen an Buchungen kommen, also muss es über den Preis gehen. Ich existiere in erster Linie durch Empfehlungen. Außer dieser Webseite mache ich keinerlei nennenswerte Werbung. Sie dient in erster Linie dazu, mich auch überregional bekannter zu machen und dazu, Leuten, die mich buchen wollen, mich also schon kontaktiert haben, einen kleinen Einblick in meine Arbeit zu geben. Keiner kauft gern "die Katze im Sack".

GEIZ IST EBEN NICHT GEIL... wenn es um Feiern geht. Eine Hochzeit begeht man normalerweise nur einmal in seinem Leben. Wenn diese Feier durch einen Laien-DJ "vergeigt" wird, gibt es keine Möglichkeit der Wiederholung! Und wenn man überlegt, dass für das abendliche Buffet allein schon 3-4stellige Beträge gezahlt werden müssen, sollte man beim Musiker nicht 100 Euro sparen wollen.

Mit der Musik "lebt und stirbt" eine Feier.

(Text: David Grenda, Guido Gleichmann)

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Checkliste für Hochzeiten

Haben Sie etwas vergessen?

Eine Hochzeitsfeier ist der Schluss- und Höhepunkt einer langen Zeit der Vorbereitung. Es gilt vorher vieles zu berücksichtigen, das evtl. nicht direkt mit der Feier zu tun hat. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Hochzeit vorbereiten können. Die Tipps sind in einer bestimmten Reihenfolge aufgelistet, die wiedergibt, wie lange vor der Hochzeit Sie diesen Punkt erledigen sollten.

 

12 bis 9 Monate vorher

Hochzeitstermin festlegen. Prüfen Sie, ob die Ehrengäste beider Familien zum Ihrem Wunschtermin Zeit haben. Wenn Sie zu folgenden Terminen heiraten möchten, sollten Sie schnell handeln, weil es die beliebtesten Termine sind: Letztes April-Wochenende, alle Mai-Wochenenden, erstes Juni-Wochenende, alle August-Samstage und die ersten beiden September-Wochenenden.

Wenn Sie sich auf einen Termin geeinigt haben, sollten Sie sich auf dem Standesamt melden und dort nach nötigen Unterlagen usw. erkundigen. Wenn Sie kirchlich heiraten, werden Sie feststellen, dass eine frühzeitige "Buchung" ratsam ist. Informieren Sie möglichst frühzeitig Ihre Trauzeugen.

Erstellen Sie einen Kostenplan. Was darf Ihre Hochzeit kosten? Fragen Sie ruhig im Freundeskreis, was man veranschlagen muss. Nehmen Sie danach eine Beruhigungstablette oder denken Sie noch einmal intensiv über die Vorzüge einer "wilden Ehe" nach. ;-)

Überlegen Sie den gesellschaftlichen Rahmen Ihrer Hochzeit und besprechen Ihr Ergebnis mit Ihren Eltern. Oft haben die Eltern schon konkrete Vorstellungen und sind mit den Plänen der Kinder nicht einverstanden. Seien Sie darauf vorbereitet. Ein viel diskutierter Punkt ist die Größe der Veranstaltung, die Anzahl der geladenen Verwandten im Verhältnis zu den geladenen Freunden und die Frage, ob die Hochzeit eher locker oder eher traditionell sein soll.

9 bis 6 Monate vorher

Restaurant/Hotel buchen. Schöne Räume sind lange vorher ausgebucht, deswegen sollten Sie schnell handeln. Bevor Sie buchen, sollten Sie sich noch unsere "allgemeinen Tipps für Hochzeitsfeiern" durchlesen, weil sich nicht jedes schöne Restaurant tatsächlich für eine Party eignet.

In diesem Zeitraum sollten Sie auch bei STARLIGHT-entertainment (DieFeier.de) Ihren Termin reservieren lassen. Wenn Sie einen professionellen Fotografen buchen möchten, sollten Sie sich unbedingt vorher ein paar Fotos ansehen, denn es gibt viele grauenvolle Fotografen auf dem Markt, die auch die schönste Braut fotografieren wie ein Reklame-Mädel aus den spießigen Fünfzigern. Seien Sie kritisch. Es gibt genug gute Fotografen. Zu empfehlen wäre in Lutherstadt Wittenberg "Fotohaus Barbara" oder "Fotohaus Kirsch".

Wenn Sie diese Dinge erledigt haben, wird es besonders spannend: Jetzt ist die rechte Zeit für das Brautkleid. Brautkleider sind teuer, aber das liegt auch daran, dass ein besonderer Kundenservice nötig ist. Den sollten Sie auch nutzen. Probieren Sie, so lange Sie möchten und genieren Sie sich nicht, einen Laden mehrmals aufzusuchen. Das ist normal.

Wünschen Sie eine Hochzeitskutsche oder ein Luxusauto, finden Sie viele Adressen in den Gelben Seiten. Es lohnt sich, einen Preisvergleich anzustellen, aber noch wichtiger ist die Seriosität und Zuverlässigkeit des Anbieters.

Sehr wichtig sind die Einladungen Ihrer Gäste. Früher beauftragte man eine Druckerei, aber immer mehr kann man mit dem heimischen PC oder im Büro erledigen. Eine nette Idee ist besser, als eine Goldprägung. In der Einladung dürfen Sie auch ruhig darauf hinweisen, wenn Sie sich irgendwo selbst ein Hochzeitsgeschenk ausgesucht haben, an dem sich Ihre Gäste beteiligen können. Alle Kaufhäuser und größeren Haushaltsgeschäfte bieten hier einen guten Service. Ihre Gäste sind auch dankbar für einen Hinweis, wenn bestimmte Geschenke nicht sinnvoll sind: Beispielsweise, wenn Sie bereits einen kompletten Haushalt haben und befürchten müssen, mit weiteren Toastern und Kaffeemaschinen beglückt zu werden. Wenn Sie hingegen dringend einen Toaster brauchen, können Sie den Einladungen eine Liste an Wunschgegenständen beilegen. Eine gute Freundin hat dann die Aufgabe, darüber zu wachen, dass Sie nicht zwölf Eierkocher erhalten, indem die Gäste bei Ihrer Freundin anrufen müssen, um sich für einen bestimmten Gegenstand aus der Liste vormerken zu lassen. Wunschlisten oder "Bitte-nicht-Listen" sind nicht peinlich, sondern im Gegenteil: Ihre Gäste werden Ihnen für jeden Hinweis auf sinnvolle Geschenke dankbar sein.

 

3 Monate vorher

In diesen Wochen haben Sie Zeit für die Feinabstimmung. Bedenken Sie, dass Sie einige Steine ins Rollen gebracht haben:

 

1 Monat vorher

Jetzt bekommt der Bräutigam ein paar Sonderaufgaben. Er ist zuständig für den Brautstrauß. Bei dieser Gelegenheit kann man Blumenschmuck für Auto und Tische aussuchen, ebenso Sträuße für die Trauzeugen. Falls Sie kirchlich heiraten, ist an Sträußchen für die Brautjungfern und an Blumenstreukörbchen für die Blumenkinder zu denken. Wenn Sie danach das Gefühl haben, dass Sie für die nächsten Jahre keine Blumen mehr sehen können, läuft alles normal. ;-)

Erkundigen Sie sich, wie es mit Ihren Brautgeschenken aussieht, falls Sie in einem Kaufhaus einen Geschenke-Tisch zusammengestellt oder eine Liste verschickt haben. Wenn noch nicht alle Geschenke vergeben sind, sollten Sie dennoch von Sonderangeboten absehen. Postkarten wie z.B. "Restposten 20% billiger!!" sind eher unüblich.

Setzen Sie sich nochmals mit dem Restaurant zusammen und legen Sie gemeinsam die Platzierung der Tische fest. Beachten Sie unbedingt unsere Tipps zur Platzierung der Tanzfläche in unseren "Allgemeinen Tipps für Hochzeitsfeiern". Achten Sie darauf, dass die ältesten Gäste möglichst weit weg von der Tanzfläche und den Lautsprechern platziert werden.

Ein kniffliger Punkt ist die Sitzordnung, deswegen hier in aller Kürze ein paar Tipps:

Sitzordnung

Die wichtigste Regel bei der Sitzordnung ist: Vergessen Sie alles, was man so hört und was man Ihnen einredet. Ihre Hochzeitsfeier ist keine Prüfung. Ihre Gäste wollen sich amüsieren und Sie auch. Damit das funktioniert, gibt es ein paar simple Tricks:

Wenn Sie wenige Verwandte und Freunde im Alter Ihrer Eltern eingeladen haben, sind Sie für die Unterhaltung dieser Gäste besonders verantwortlich und sollten sie an Ihrem Tisch platzieren. Wenn hingegen mehrere ältere Gäste eingeladen sind, so dass untereinander Unterhaltungen möglich sind, können Sie einen Extratisch für die älteren Gäste einplanen.

Die amtliche Reihenfolge für die Sitzplätze ist folgende: Die Braut sitzt rechts vom Bräutigam. Neben dem Brautpaar sitzen die Eltern, wobei die Eltern der Braut neben dem Bräutigam sitzen. Folglich sitzen die Eltern des Bräutigams neben der Braut. Neben einer Dame sollte stets ein Herr sitzen, also immer abwechselnd männlich/weiblich. Die anderen Ehrengäste (Pfarrer, Großeltern, Onkel und Tanten, Brüder und Schwestern usw.) werden danach auf die übrigen Plätze des Ehrentisches platziert, solange Platz ist. Alles andere ordnen Sie so an, wie es Ihnen sinnvoll erscheint.

 

1 Woche vorher

Generalprobe! Holen Sie Brautkleid und Eheringe ab, außerdem evtl. Kopfschmuck usw. Tragen Sie Ihre Brautschuhe ruhig ein paar Tage zu Hause ein. Wenn Sie kirchlich heiraten, ist eine kurze Probe mit den Blumenkindern usw. eine gute Idee und lassen Sie sich noch mal vom Pfarrer erklären, was Sie genau zu tun haben.

Eine Vermählungsanzeige sollten Sie eine Woche vor dem Erscheinen aufgeben.

Der Bräutigam könnte sich ein paar Stichpunkte notieren, die in einer kurzen Ansprache beim Abendessen erwähnt werden sollten. In der Kürze liegt die Würze, niemand erwartet tief greifende philosophische Erkenntnisse. Begrüßen Sie Ihre Gäste, bedanken Sie sich bei allen Eltern usw. und eröffnen Sie die Tafel. Das reicht eigentlich schon aus.

(Text: Peter Lauter, Guido Gleichmann)

 

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Berit & Tobias John geb. Buschmann

"Lieber Guido!

Für die Stimmung, die Du zu unserer Hochzeit gemacht hast, möchten wir uns bei Dir recht herzlich bedanken! Die Gäste waren alle sehr begeistert von Dir, Deiner Musik und Deiner Gesangsstimme. Es war einfach Klasse und wir hoffen, Du hattest auch Gefallen an Deiner Arbeit an diesem Abend.

Unterschrift Berit & Tobias

Tobias & Berit John geb. Buschmann

Vielen Dank!"

 

 

 

 

 

Beispielhochzeit

Anregung durch häufige Kundenwünsche

Um Ihnen eine konkrete Vorstellung der Möglichkeiten zu geben, hier ein paar Beispiele, wie sie in den letzten Jahren von vielen Kunden gewünscht wurden und die sich sehr bewährt haben. Natürlich sind auch andere Wünsche kein Problem. Dieses Beispiel soll Ihnen lediglich als Anregung für Ihre eigenen Wünsche dienen.

 

Beim Eintreffen der Gäste

Hier wünschen sich viele Kunden einfach einen Mix aus vielen Richtungen, damit sich jeder Gast vom DJ gesehen fühlt. Insgesamt darf die Musik nicht zu aufdringlich und vor allem nicht zu laut sein. Sie soll einfach eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Tipp: Wenn Sie mit Ihren Gästen direkt von der Trauung kommen, empfiehlt sich eher heitere Musik.

Zum Essen

Hier wird es dann konkreter. Meist wird dezente, instrumentale Dinnermusik gewünscht. Beim Hauptgang oder bei der Buffet-Eröffnung ist Panflöten- oder Saxofon-Musik oft eine gute Wahl. Allerdings dürfen die Stücke nicht zu schwierig oder zu schwülstig sein. Heitere, leichte Stücke sind deshalb ganz oben auf der Hitliste unserer Kunden. Nach einer Weile empfiehlt es sich dann meist, wieder einen Schwenk auf "normale" Musik zu machen, damit es nicht gar zu offiziell wird – je nach Anlass. Leichte Jazz-Musik (auch als Bar- oder Cocktail-Musik bekannt) und ruhige Klaviermusik wird ebenfalls gerne gehört. Hier und da eine ruhige Soul-Nummer ist eigentlich nie verkehrt. Zum Dessert geht man dann über auf fröhliche, heitere Sommermusik – denn jetzt beginnt der gemütliche Teil des Abends!

Eröffnung der Tanzfläche

Obwohl den meisten Kunden davor graust, ist es bei Hochzeiten meistens Pflicht, die Tanzfläche ordnungsgemäß mit einem Walzer zu eröffnen. (Es geht übrigens auch ohne Walzer.) Wenn Sie einen Walzer möchten, empfehlen wir Ihnen einen klassischen Strauß-Walzer, das passt am besten. Die Strauß-Melodien kennt jeder, und diese Walzer sind einfach zu tanzen. Sollten Sie jedoch mit dem Hochzeitswalzer doch noch Probleme haben, können Sie sich hier vorher noch einige Tanztipps holen.

Tipp: Die meisten Kunden haben wegen des Brautwalzers wochenlang schlaflose Nächte. Wer tanzt schon gerne einen langen Walzer, wenn man das einzige Paar auf der Tanzfläche ist – und alle schauen zu und tuscheln, oder filmen es sogar auf Video? Das muss nicht so sein. Der DJ kann dafür sorgen, dass bereits nach 30 Sekunden die Tanzfläche voll ist, dadurch werden Sie etwas verdeckt oder können sich evtl. ganz aus dem Staub machen. Sagen Sie uns einfach, ob wir Ihnen hier helfen sollen.

Die ersten Tanzrunden

Wenn Sie den Eröffnungswalzer heil überstanden haben, sind normalerweise auch die meisten anderen Gäste auf der Tanzfläche. Und wenn man also schon dabei ist, zu zweit zu tanzen (Paartanz), bleibt man am besten erst mal dabei. Dabei sollte die Musik aus einem Mix aus Schlagern, Volkstümlicher Musik und leichten Discofox-Rhythmen bestehen. Tendenziell richtet sich dieser Abschnitt des Abends eher an die älteren Gäste, allerdings ist es extrem wichtig, dass auch die Jüngeren mit der Musik etwas anfangen können. Dennoch, die älteren Gäste sind meist eher am früheren Abend bestimmend, die Jüngeren bleiben dafür meist länger, so dass später noch genug Zeit für die ultimative Dance-Party bleibt.

Zur Zeit sind ja die Kult-Schlager der 60/70er-Jahre sehr "in". Das ist zwar rein wissenschaftlich gesehen keine Musik, aber sowohl die älteren als auch die jüngeren Gäste finden hier einen gemeinsamen Nenner. Deswegen wünschen sich gerade in dieser Zeit viele Kunden ein paar Schlager-Runden, einfach so zum Spaß. (Also Titel von Jürgen Marcus, Udo Jürgens Roy Black oder die unvermeidliche Marianne Rosenberg.) Allerdings äußern fast alle Kunden den Wunsch, dass diese Musik nicht zu lange und zu oft gespielt wird. Irgendwann nervt es... (Wir haben auch schon viele Parties gemacht, auf denen ausschließlich deutscher Schlager gespielt wurde und da war die Hölle los!)

Die Musik wird so gewählt, dass die Gäste paarweise tanzen. Den älteren Gästen wird zu dieser Zeit ein leichter Vorzug gegeben. Die Lautstärke sollte die älteren Gäste nicht überfordern.

Danach: Die ultimative Party für alle!

Später möchten Sie vielleicht langsam umschwenken in Richtung Disco-Party. Wie wäre es z.B. mit den besten Disco-Classics der 70er und 80er-Jahre? Da wären z.B. Kool and the Gang, Village People, The Weather Girls ("It's raining men") und allen anderen Superhits aus dieser Zeit. Die meisten Kunden legen auf die Dauerbrenner der 70/80er-Jahre sogar ihren Schwerpunkt. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Entscheidung fast immer richtig ist: Mit den Knüllern aus dieser Zeit hat man praktisch sicher eine volle Tanzfläche.

Als zweites Standbein könnte man dann eher aktuelle Hits nehmen. Denken Sie an die Sommerhits aus den Discotheken Mallorcas. Mickie Krause, Jürgen Drews, Möhre und DJ Ötzi, um nur einige zu nennen. Ganz beliebt ist immer wieder die Neue Deutsche Welle der 80er mit Nena, Peter Schilling, Marcus und vielen anderen.

Fast immer kommen südliche Klänge gut an, z.B. Gipsy Kings, Ricky Martin usw. Beim Sirtaki hält es dann niemanden mehr auf seinem Platz. Man muss sehen, was gerade angesagt ist und eine gute Auswahl treffen.

Zu später Stunde

Später sind vielleicht auch rockige Titel erfolgreich, z.B. die ganze Fetenmusik Ihrer Schul- oder Studienzeit! Denken Sie an Queen ("We Will Rock You"), Deep Purple oder "I Was Made For Loving You" von Kiss. Das muss nicht unbedingt so sein, aber zu vorgerückter Stunde werden wir durchaus oft danach gefragt. Die meisten Kunden überlassen dies der spontanen Laune am Abend. Es empfehlen sich dann kurze Einlagen von maximal 15 Minuten, um die Fans von eher gemäßigter Musik nicht über Gebühr zu strapazieren. Es gibt noch andere Musikrichtungen, die man je nach Laune für ein paar Titel einstreuen kann. Die Sommerhits der 80er, Filmmusiken wie "Dirty Dancing" oder auch die aktuellen Charts. Damit ist kein Techno gemeint, sondern eher fröhliche und leichte Popmusik – vor einigen Jahren wären es Sommerhits gewesen wie Coco Jambo oder Macarena. Anfang 1999 hatte Cher mit »Believe« einen Superhit, der immer noch oft gewünscht wird. Nach solchen aktuellen Titel wird man als DJ eigentlich immer gefragt. Insgesamt sollte also dieser Abschnitt des Abends eine bunte Mischung aus beliebten Oldies und aktuelleren Titeln bieten, in der sich jeder wiederfinden kann. Alles ist möglich! Sprechen Sie einfach mit uns über Ihre Wünsche, wir nehmen uns gerne für Sie Zeit.

(Text: Peter Lauter, Guido Gleichmann)

 

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Band oder Disco?

Eignet sich eine Mobile Disco überhaupt für unsere Feier?

Mobile Disco's auf Feiern & Festen

Die meisten deutschen Hochzeiten und Geburtstagsfeiern werden heutzutage mit einer Mobilen Disko begleitet. Eine gute Disko eignet sich sehr gut gerade für private Festlichkeiten. Das hat mehrere Gründe:

Erster Vorteil: Bester Original-Klang

Erstens bietet eine Mobile Disco den originalen Klang der Musiktitel. Es gibt viele Stücke, die man einfach nicht nachsingen kann. Stellen Sie sich vor, zu vorgerückter Stunde wird Partymusik verlangt, z.B. "Que Sera" von der Hermes House Band, oder "Live Is Life" von Opus. Solche Titel kann man nicht nachsingen oder auf einer Orgel spielen, ohne sich lächerlich zu machen. Auch mit Neuer Deutscher Welle dürfte man auf einer Orgel nicht besonders gut aussehen.

Zweiter Vorteil: Flexibles Musikprogramm

Zweitens bietet eine Mobildisco ein sehr großes Repertoire. Das bedeutet, dass man schnell und einfach auf die Stimmung Ihrer Gäste reagieren kann. Man ist nicht auf bestimmte Richtungen festgelegt. Außerdem kann sich jeder Gast beim Discjockey seine Lieblingstitel wünschen.

Dritter Vorteil: Lautstärke nach Ihrem Wunsch

Drittens kann die Lautstärke einer Disco völlig frei gewählt werden. Ein Schlagzeug einer Band hingegen lässt sich nicht "leise" stellen. Das wäre aber nötig, denn bei einer Hochzeit wird während eines großen Teils des Abends üblicherweise eine zurückhaltende Lautstärke benötigt. Wenn es zu laut ist, können sich Ihre Gäste nicht ungestört unterhalten, fühlen sich unwohl und gehen früh nach Hause.

Vierter Vorteil: Günstiger Preis

Selbst eine gute Band kann diese Vorteile nicht bieten. Eine gute Band ist aber trotzdem um einiges teurer als eine gute Mobildiskothek.

Fazit

Mobildiscotheken eignen sich perfekt für Hochzeiten und andere Familienfeiern. Sie verbrauchen wenig Platz, bieten besten Klang und können geschickt auf Ihr Publikum eingehen. Eine Mobile Disco ist die beste Möglichkeit, mehrere Altersgruppen und Generationen zu vereinen, da man die Musik über den Abend flexibel gestalten kann. So haben alle Gäste einen tollen Abend!

 

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